Konformitätserklärung vorhanden – aber ist Ihre Stretchfolie auch die richtige?

Warum Dokumente allein noch keine wirtschaftliche Verpackungslösung garantieren

Die PPWR bringt neue Nachweispflichten – die eigentliche Optimierung beginnt jedoch erst danach.

Viele Unternehmen haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit Konformitätserklärungen, PCR-Nachweisen und den Anforderungen der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) beschäftigt.

Oft endet die Suche jedoch mit der erfolgreichen Beschaffung der geforderten Dokumente.

Dabei beginnt genau an dieser Stelle häufig die entscheidendere Frage:

Ist die aktuell eingesetzte Stretchfolie überhaupt noch die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung für den eigenen Verpackungsprozess?

Im vorherigen Fachbeitrag haben wir erläutert, welche Bedeutung Konformitätserklärungen und PCR-Nachweise im Zusammenhang mit der PPWR haben. Dieser Beitrag zeigt nun, warum der eigentliche Optimierungsprozess erst danach beginnt.

Konformitätserklärung und Stretchfolie – Die richtige PCR-Stretchfolie gewinnt

Konformität bestätigt – Verpackungsprozess trotzdem überprüfen?

Eine Konformitätserklärung bestätigt bestimmte Eigenschaften eines Verpackungsmaterials.

Sie beantwortet jedoch nicht automatisch Fragen wie:

  • Ist der Materialverbrauch optimal?
  • Passt die Stretchfolie zur vorhandenen Stretchanlage?
  • Ist die Ladeeinheit dauerhaft transportsicher?
  • Lassen sich Materialkosten reduzieren?
  • Gibt es leistungsfähigere PCR-Stretchfolien für diese Anwendung?
  •  

Genau deshalb endet der Lösungsprozess nicht mit einem Dokument.

Analyse statt Vermutung

Bei der RALPH WEBER INDUSTRIEBERATUNG KG beginnt die Auswahl einer Stretchfolienlösung grundsätzlich mit einer Analyse des bestehenden Verpackungsprozesses.

Dabei betrachten wir unter anderem:

  • eingesetzte Stretchfolie
  • Maschinenparameter
  • Ladeeinheiten
  • Folienverbrauch
  • Transportsicherheit
  • Wirtschaftlichkeit
  • Nachhaltigkeitsziele
  • PPWR-Anforderungen

Erst auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, welche Stretchfolienlösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

So funktioniert unser Lösungsprozess: Analyse → Nachweis → Stretchfolienlösung → Versorgung

Weniger Material – mehr Wirkung

In vielen Projekten zeigt sich, dass moderne Stretchfolien heute deutlich mehr leisten können als frühere Materialgenerationen.

Eine passend ausgewählte Stretchfolie kann

  • Materialverbrauch reduzieren,
  • Verpackungskosten senken,
  • die Stabilität der Ladeeinheiten erhöhen,
  • Nachhaltigkeitsziele unterstützen,
  • die Anforderungen der PPWR erfüllen
  • und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit verbessern.

Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Produkt, sondern die passende Kombination aus Analyse, Verpackungsprozess und Material.

Materialeffizienz wird zum gesetzlichen Ziel

Mit der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) rückt nicht nur die Dokumentation von Verpackungsmaterialien in den Fokus.

Auch die Materialeffizienz gewinnt zunehmend an Bedeutung.

So sieht Artikel 10 der Verordnung (EU) 2025/40 vor, dass Verpackungen spätestens ab dem 1. Januar 2030 so gestaltet sein müssen, dass Gewicht und Volumen auf das für ihre Funktion notwendige Mindestmaß reduziert werden.

Für Unternehmen bedeutet das:

Es reicht künftig nicht mehr aus, lediglich die richtigen Nachweise vorzuhalten. Ebenso wichtig wird die Frage, ob Verpackungsprozesse hinsichtlich Materialeinsatz, Wirtschaftlichkeit und Transportsicherheit bereits heute optimal aufgestellt sind!

Genau hier setzt die Verpackungsanalyse der RALPH WEBER INDUSTRIEBERATUNG KG an.

Der Lösungsprozess / Fazit

Aus diesem Grund verfolgt die RALPH WEBER INDUSTRIEBERATUNG KG einen klaren Ansatz:

Analyse → Nachweis → Stretchfolienlösung → Versorgung

Nach der Analyse erhalten unsere Kunden einen strukturierten Analysebericht mit den Ergebnissen der Potentialanalyse und der empfohlenen Stretchfolienlösung. Der Bericht dokumentiert nachvollziehbar die technische und wirtschaftliche Bewertung des Verpackungsprozesses und kann zugleich als Nachweis dienen, dass die ausgewählte Stretchfolienlösung die Anforderungen an die Materialeffizienz gemäß Artikel 10 der Verordnung (EU) 2025/40 erfüllt.

Anschließend übernehmen wir auf Wunsch die kontinuierliche Versorgung mit den ausgewählten Stretchfolien.

Eine Konformitätserklärung ist heute ein wichtiger Bestandteil moderner Verpackungsprozesse.

Sie ersetzt jedoch keine technische Bewertung des gesamten Verpackungssystems.

Wer Verpackungskosten, Materialverbrauch, Transportsicherheit und Nachhaltigkeit gemeinsam betrachtet, schafft die Grundlage für dauerhaft wirtschaftliche Verpackungsprozesse und erfüllt zugleich die Zielrichtung der zukünftigen PPWR-Anforderungen.

Sie verfügen bereits über die notwendigen Nachweise? Dann prüfen wir gemeinsam, ob Ihre eingesetzte Stretchfolie auch langfristig die wirtschaftlichste und zukunftssicherste Lösung für Ihren Verpackungsprozess ist.

→ Jetzt Verpackungsprozess analysieren

Mini-FAQ – Konformitätserklärung, Materialeffizienz und Stretchfolienlösungenn

Die wichtigsten Fragen rund um PPWR, Verpackungsanalyse und die Auswahl der passenden Stretchfolienlösung.

Eine Konformitätserklärung bestätigt Eigenschaften eines Verpackungsmaterials. Ob die eingesetzte Stretchfolie technisch und wirtschaftlich optimal zum Verpackungsprozess passt, muss jedoch gesondert bewertet werden.

Die PPWR verfolgt das Ziel, Verpackungen materialeffizienter zu gestalten. Artikel 10 der Verordnung (EU) 2025/40 verpflichtet Hersteller und Importeure dazu, Gewicht und Volumen von Verpackungen spätestens ab dem 1. Januar 2030 auf das funktional notwendige Mindestmaß zu reduzieren. Eine Analyse bestehender Verpackungsprozesse hilft Unternehmen, sich frühzeitig auf diese Anforderungen vorzubereiten.

→ Mehr zum Thema unter EU-Verpackungsverordnung PPWR

Nicht die Folienstärke entscheidet allein über die Qualität einer Verpackung. Entscheidend sind unter anderem Ladeeinheit, Maschinenparameter, Materialverbrauch, Transportsicherheit und die Anforderungen des jeweiligen Verpackungsprozesses.

→ Jetzt mehr über PCR-Stretchfolien erfahren

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