Aktuell beschäftigen sich viele Unternehmen intensiv mit ihren eingesetzten Verpackungsmaterialien. Der Grund dafür liegt in den neuen Anforderungen der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR), deren erste Umsetzungsstufe zum 12. August 2026 wirksam wird.
Besonders häufig werden derzeit Konformitätserklärungen, Materialnachweise und Angaben zu Recyclinganteilen angefragt. Hersteller, Händler und Anwender von Verpackungsmaterialien sehen sich vermehrt mit Fragen konfrontiert, die vor wenigen Jahren oft nur eine untergeordnete Rolle spielten.
Dabei zeigt sich in der Praxis immer wieder ein ähnliches Bild: Die Suche nach einer Konformitätserklärung führt häufig zu einer grundsätzlichen Überprüfung des gesamten Verpackungsprozesses.
Und danach? Eine Konformitätserklärung ist ein wichtiger erster Schritt. Doch wie lässt sich nachweisen, dass die eingesetzte Stretchfolie den Anforderungen an die Materialeffizienz gemäß Artikel 10 der PPWR tatsächlich entspricht? Genau dieser Frage widmet sich unser neuer Fachbeitrag.
→ Folgebeitrag: Konformitätserklärung vorhanden – aber ist Ihre Stretchfolie auch die richtige?
Bei RALPH WEBER INDUSTRIEBERATUNG KG beginnt die Auswahl einer Verpackungslösung nicht mit einem Produktkatalog, sondern mit einer Analyse der tatsächlichen Anforderungen.
Dabei betrachten wir:
Auf dieser Grundlage ermitteln wir die technisch und wirtschaftlich passende Lösung für die jeweilige Anwendung.
→ Mehr zu unserem Vorgehen finden Sie im Bereich „Lösungen“.
Ziel unserer Arbeit ist nicht die Analyse als Selbstzweck.
Die Analyse dient dazu, die technisch und wirtschaftlich geeignete Stretchfolienlösung für den jeweiligen Verpackungsprozess zu identifizieren.
In vielen Projekten zeigt sich, dass moderne PCR-Stretchfolien sowohl die Anforderungen an Nachhaltigkeit als auch an Stabilität und Wirtschaftlichkeit erfüllen können. Häufig lassen sich Materialverbräuche reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit der Ladeeinheiten verbessern.
Nach der Analyse unterstützen wir unsere Kunden bei der Umsetzung und liefern die empfohlenen Stretchfolienlösungen direkt für den laufenden Betrieb.
→ Informationen zu PCR-Stretchfolien und aktuellen PPWR-Anforderungen finden Sie hier.
Während Stretchfolie früher häufig als reines Verbrauchsmaterial betrachtet wurde, beeinflusst sie heute zahlreiche Bereiche eines Unternehmens gleichzeitig.
Die Auswahl der richtigen Folie wirkt sich unter anderem aus auf:
Deshalb genügt es in vielen Fällen nicht, lediglich eine Konformitätserklärung anzufordern. Entscheidend ist vielmehr der Weg von der Analyse über die passende Stretchfolienlösung bis zur anschließenden Versorgung mit den ausgewählten Produkten.
Die aktuelle Nachfrage nach Konformitätserklärungen und Materialnachweisen zeigt deutlich, dass Verpackungsprozesse künftig stärker dokumentiert und bewertet werden müssen.
Unternehmen sollten die neuen Anforderungen deshalb nicht nur als Dokumentationsaufgabe betrachten, sondern als Chance, bestehende Verpackungslösungen zu überprüfen und zukunftssicher aufzustellen.
Wer Analyse, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Transportsicherheit gemeinsam betrachtet, schafft die Grundlage für stabile Prozesse – heute und in Zukunft.
Sie möchten Ihre Verpackungsprozesse im Hinblick auf PPWR, Materialeffizienz, Transportsicherheit oder Recyclinganteile überprüfen? Erfahren Sie mehr über moderne PCR-Stretchfolien und unseren Ansatz von der Analyse bis zur passenden Verpackungslösung.
Ab dem 12. August 2026 gelten die ersten zentralen Anforderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Für Verpackungen, die in der EU in Verkehr gebracht werden, müssen künftig entsprechende Konformitäts- und Produktnachweise vorliegen. Viele Unternehmen prüfen deshalb bereits heute ihre eingesetzten Verpackungsmaterialien und fordern entsprechende Dokumentationen bei Herstellern und Lieferanten an.
PCR steht für „Post Consumer Recycled“. Dabei handelt es sich um Recyclingmaterial aus bereits genutzten Kunststoffprodukten. Moderne PCR-Stretchfolien ermöglichen es Unternehmen, den Einsatz von Recyclingmaterial nachweisbar zu erhöhen und gleichzeitig Anforderungen an Transportsicherheit und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen.
Nicht unbedingt. Die erforderlichen Nachweise sind nur ein Bestandteil. Ebenso wichtig sind die Auswahl geeigneter Verpackungsmaterialien, die Dokumentation von Materialeigenschaften sowie die Bewertung bestehender Verpackungsprozesse hinsichtlich Nachhaltigkeit, Materialeinsatz und Transportsicherheit.
5 Prüfpunkte für Stretchfolie und Verpackungsprozesse.
Nehmen Sie jetzt Kontakt auf: RWIB RALPH WEBER INDUSTRIEBERATUNG bietet Ihnen kostenlose Beratung rund um Stretchfolien und Verpackungsfolien zur Transportsicherung Ihrer Paletten im multimodalen Verkehr..