Einleitung
Die Diskussion rund um PCR-Stretchfolien hat in den vergangenen Monaten deutlich an Dynamik gewonnen. Hintergrund ist die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR – Verordnung (EU) 2025/40), die verbindliche Mindestrezyklatanteile für bestimmte Verpackungen einführt – darunter auch Stretchfolie.
Viele Industrie- und Logistikunternehmen stehen aktuell vor zentralen Fragen:
Dieser Beitrag ordnet die Entwicklungen ein und zeigt, warum PCR-Stretchfolien kein reines Beschaffungsthema, sondern eine Frage der Prozesssicherheit sind.
PCR steht für Post-Consumer-Rezyklat – also recyceltes Kunststoffmaterial aus gebrauchten Verpackungen.
Eine PCR-Stretchfolie enthält einen definierten Anteil dieses Materials. Entscheidend ist jedoch:
Nicht jede als „PCR-Folie“ bezeichnete Stretchfolie erfüllt automatisch die qualitativen und rechtlichen Anforderungen.
Wesentliche Kriterien sind:
Weiterführende Details finden Sie in unserer FAQ zu PCR-Stretchfolien und PPWR
PPWR: Ab wann besteht Handlungsbedarf?
Die PPWR führt die verpflichtenden Mindestrezyklatanteile stufenweise ein. Die ersten verbindlichen Vorgaben gelten ab dem 1. Januar 2030, weitere Anhebungen folgen bis 2040.
Eine sofortige Umstellungspflicht besteht daher nicht.
Dennoch ist die strategische Dimension nicht zu unterschätzen:
Mit steigender Nachfrage nach Post-Consumer-Rezyklat ist mittelfristig mit einer angespannten Materialverfügbarkeit zu rechnen. Unternehmen, die ihre Prozesse frühzeitig analysieren und umstellen, sichern sich Stabilität und Planungssicherheit.
Weitere Informationen zur Verordnung finden Sie hier:
EU-Verpackungsverordnung (PPWR) – Überblick
Ein wesentlicher Qualitäts- und Versorgungsvorteil liegt in der direkten Zusammenarbeit mit europäischen Folienherstellern, die eigene PCR-Granulatwerke betreiben.
Das bedeutet:
Standardisierte Online-Angebote können diese Prozesskontrolle in der Regel nicht abbilden.
Wer langfristig plant, sollte daher nicht nur den Preis pro Rolle betrachten, sondern die technische und rechtliche Gesamtsituation.
Deshalb beginnt eine seriöse Umstellung nicht mit der Bestellung eines Materials, sondern mit einer technischen Analyse des bestehenden Verpackungs- und Sicherungsprozesses.
Erst auf dieser Grundlage erfolgt die material- und anwendungsbezogene Auswahl geeigneter PCR-Stretchfolien.
Zur Übersicht aller Verpackungslösungen:
Produktübersicht
Mit der PPWR steigen die Anforderungen an Dokumentation und Transparenz.
Der PCR-Anteil muss:
Eine bloße Herstellerangabe reicht künftig nicht aus.
Fazit: Jetzt analysieren, strukturiert umstellen, Versorgung sicher, PCR-Stretchfolien sind kein kurzfristiger Trend, sondern Teil einer strukturellen Marktveränderung.
Unternehmen, die frühzeitig ihre Verpackungsprozesse analysieren, technische Parameter definieren, zertifizierte Materialien einsetzen und auf stabile Herstellerstrukturen setzen, schaffen sich einen strategischen Vorteil in einem sich verändernden Marktumfeld.
Wir begleiten Sie bei:
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